Zähne und Glauben

Diese Seite richtet sich besonders an junge Leser, die wissen, dass Jesus Christus ihr persönlicher Retter und Herr ist.

 

 

Zähne und Glaube – passt das zusammen?

 

 

 

„Betrachtet die Lilien“, sagt der Herr Jesus zu seinen Jüngern. Von ihnen können wir etwas über die Schönheit und Vergänglichkeit der Schöpfung lernen. Bei anderen Belehrungen benutzt der Herr Bilder aus der Natur, z.B. den Feigenbaum oder den Weinstock, um damit geistliche Dinge zu erklären.

 

 

 

Die Schöpfung ist voller Bilder von Vorgängen, die sich in ähnlicher Weise in unserem Glaubensleben abspielen. Im folgenden Aufsatz möchten wir uns mit Zähnen beschäftigen und sehen, was wir dabei auf unser Leben als Christen übertragen können. Ich weiß: Der Gang zum Zahnarzt ist nicht der beliebteste Ausflug im Leben. Wahrscheinlich hörst du schon den Bohrer, ohne dass er tatsächlich bohrt ... Aber diese Vorstellung wäre gar nicht nötig, wenn ...

 

 

In der linken Spalte dieser Tabelle sind anatomische Gegebenheiten und biologische Prozesse dargestellt, in der rechten Spalte dazu passende Situationen aus unserem Glaubensleben.

 

 Kleine Zähne – große Auswirkungen

 

  

Anatomie und Biologie

Glaubensleben

Ein neugeborenes Kind hat normalerweise keine Zähne. Es ist auf flüssige Nahrung angewiesen. Das Beste für einen Säugling ist die Muttermilch, weil sie alle Nahrungsbestandteile enthält, die für ein gesundes Wachstum nötig sind.

Ein Mensch, der zum Glauben kommt und wiedergeboren ist, benötigt geistliche Nahrung. Ab jetzt gilt für ihn die Aufforderung in 1.Petrus 2,2: „Wie neugeborene Kinder seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch des Wortes Gottes.“

Mit zunehmendem Alter wachsen Zähne und es kann festere Nahrung zerkleinert werden. Ein gesunder Erwachsener ernährt sich nicht mehr hauptsächlich flüssig oder durch Brei, sondern mit kaufestem Essen.

In Hebräer 5,12–14 wird die feste Speise der Erwachsenen verglichen mit tieferen Wahrheiten des Wortes Gottes, Belehrungen, die nicht immer ganz einfach sind. Jeder Gläubige sollte im Glauben wachsen, um mehr von den Gedanken Gottes zu verstehen.

„Gut gekaut, ist halb verdaut“ sagt ein Sprichwort. Die Zerkleinerung der Nahrung mit den Zähnen schafft eine gute Voraussetzung für die Aufbereitung der Speisen durch den Magen-Darm-Trakt.

Viele Gedanken des Wortes Gottes kann man nicht durch einfaches Lesen verstehen, sondern muss sich intensiv mit ihnen beschäftigen, um sie recht zu erkennen. Erst dann sind sie ein geistlicher Gewinn und nicht bloßes Kopfwissen.

Die Zähne sind durch eine ganze Reihe von Krankheiten gefährdet. Deshalb ist es wichtig sie recht zu pflegen und, wo nötig, zu behandeln.

Die Aufnahme geistlicher Nahrung ist für das Leben eines Christen unbedingt nötig. Wir sind jedoch vielen Gefahren ausgesetzt. Deshalb ist es nötig, in unserem Glaubensleben zu wachen.


Weiße Zähne – schwarze Zähne

 

 Übrigens sind weiße Zähne schon immer etwas Erstrebenswertes. Als Jakob am Ende seines Lebens seine Söhne segnet, erhält Juda einen besonders schönen Segen – mit einem klaren Hinweis auf unseren Herrn, der aus Juda kommt. Dieser Segen endet damit, dass seine Zähne weiß von Milch seien.

 

Damit die naturgesunden weißen Zähne auch schön bleiben, ist Anstrengung nötig, denn ...




 

Jeden Tag bildet sich an unseren Zähnen Zahnbelag, den man Plaque nennt. Er besteht aus Nahrungsresten und Speichel­bestandteilen.

Auch ohne, dass wir es wollen, wird unsere Seele täglich beschmutzt durch äußere Einflüsse, z.B. böse Dinge, die wir sehen und hören und durch Böses aus uns selbst, z.B. böse Gedanken.

Dieser Zahnbelag lagert sich besonders in Ecken und Nischen, zum Beispiel den Zahnzwischenräumen ab.

Die Beschmutzung der Seele erfolgt oft zuerst in Bereichen, die nicht gleich offensichtlich sind.

Regelmäßiges Zähneputzen ist zum Erhalt gesunder Zähne und Zahnfleischs nötig. Schau öfter mal in den Spiegel, ob wirklich alles sauber ist.

 

2. Korinther 7,1: „Lasst uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes.“ Wenn du Gottes Wort liest und betest, dann prüfe dich selbst, ob dein Tun und deine Gedanken sauber sind und mit dem Wort Gottes übereinstimmen.

Durch oberflächliches Putzen (Ich hab´ keine Zeit dazu!) verbleiben Plaquereste. Diese besiedeln sich mit Bakterien, deren Stoffwechselprodukte das Zahnfleisch angreifen und eine Entzündung hervorrufen. Typische Entzündungszeichen sind Schwellung und Blutung.

 

Schnell ist es passiert, dass wir uns keine ausreichend lange Zeit mehr nehmen, um die Bibel aufmerksam zu lesen und im Gebet mit Gott zu reden. Dann entwickeln sich schlechte Gewohnheiten. Du übernimmst z.B. Vokabeln und Redewendungen, die bei deinen ungläubigen Kameraden üblich sind, aber zu einem Christen nicht passen.

Wenn du so zum Zahnarzt zur Prophylaxe, das heißt zur Vorsorgeuntersuchung gehst, wird er oder seine Helferin dich auf die Entzündung hinweisen und ermahnen, die Zähne besser zu pflegen.

 

Andere Gläubige, vielleicht deine Eltern, merken oft schnell, wenn bei dir innerlich etwas nicht stimmt. Gerade als junger Mensch solltest du Kontakt mit älteren, erfahrenen Christen suchen, die dich frühzeitig auf Gefahren hinweisen können.

Folgst du diesem Rat, wird nach wenigen Tagen alles in Ordnung sein.

 

Sprüche 23,22: „Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht.“

Meinst du jedoch, das Putzen sei gar nicht so wichtig, wird aus der Plaque Zahnstein. In den weichen Belag lagern sich Mineralien ein, so dass er erhärtet. Zahnstein gleicht einem Korallenriff. Darin siedeln viele verschiedene Bakterien, die das Zahnfleisch fortwährend schädigen. Im Laufe der Zeit bildet sich eine Tasche zwischen Zahn und Zahnfleisch, die immer tiefer wird. Gleichzeitig wird der den Zahn haltende Knochen langsam abgebaut.

 

 

Vielleicht meinst du, dein Tun sei ja gar nicht so schlimm, so eng muss man das alles nicht sehen. Doch mit der Zeit verschieben sich deine Maßstäbe. Du erlaubst dir immer mehr Dinge, die im Grenzbereich zwischen Gut und Böse zu liegen scheinen. Hast du zum Beispiel zuerst nur Naturfilme angeschaut, muss es auch mal etwas Spannenderes sein. Es darf dann ein Kriminalfilm sein, dann ein verfilmter Roman. Klar merkst du noch, dass Szenen dabei nicht sauber sind, denkst aber, dass würde dich nicht beeinflussen.

Im Spätstadium dieser Krankheit, der Parodontitis, fängt der Zahn an zu wackeln und fällt aus.

 

 

Doch irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo dein Glaube zusammenbricht. Du hast keine Freude mehr an Gottes Wort und am Besuch der Zusammenkünfte.

 

Doch soweit sollte es nicht kommen. Rechtzeitig den Zahnarzt aufgesucht, ist noch Rettung möglich. Zuerst werden das Zahnfleisch und die Zähne genau untersucht. Dann wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Danach werden Plaque und Zahnstein gründlichst entfernt. Wenn nun regelmäßige Pflege erfolgt, kann der Zahn noch Jahre lang voll benutzt werden.

Hoffentlich merkst du schon vorher, dass bei dir etwas nicht stimmt. Dann fordert Gott dich zu einer gründlichen Umkehr auf. Du musst dir darüber klar werden, was du falsch gemacht hast, diese Sünde bekennen und von nun an lassen. Je nachdem, wie weit du abgerutscht bist, ist das kein Prozess von einem Tag, sondern kann auch länger dauern. Wichtig ist, dass du nicht halbe Sache machst, sondern dein Leben gründlich im Licht des Wortes Gottes prüfst. Oft kann dir dabei ein im Glauben erfahrener Christ helfen.


Karies – sind Löcher vorprogrammiert?

 

 

 Im 12. Kapitel des Buches Prediger, steht die Aufforderung: „Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugendzeit.“ Danach folgt eine sehr interessante Beschreibung eines alten Menschen. Lies dir die Verse 2 bis 6 einmal durch und versuche, die Bilder den Körperteilen zuzuordnen. Ein Beispiel will ich dir geben: „Die Müllerinnen feiern, weil sie wenige geworden sind.“ Damit sind – du hast es sicher schon erraten – die Zähne gemeint, die im Alter oft verlorengegangen sind. Das kann verschiedenen Ursachen haben, die oben beschriebene Parodontitis oder ...


 

Die häufigste Zahnerkrankung ist die Karies. Die meisten nennen es: Loch im Zahn. Die Oberfläche des Zahnes ist nicht mehr intakt, es gibt mehr oder weniger große Defekte.

Timotheus wird ermahnt: „Halte fest das Bild gesunder Worte.“ (2. Tim 1,13). Das für „Bild“ gebrauchte Wort meint auch: „Umriss, Form“. Unser Glaube ist ein einheitliches Ganzes, wo kein Teil fehlen darf, ohne Schaden zu nehmen.

Für die Karies sind auch die Bakterien der Plaque verantwortlich. Bei der Umwandlung von Kohlenhydraten (Zuckern) entstehen Säuren, die die Zahnoberflächen entmineralisieren, das heißt entkalken. Diesem Prozess kann sich niemand entziehen. Entscheidend ist der Zeitraum, in der diese Säuren den Zahn angreifen können. Werden die Zähne rechtzeitig wieder geputzt und die Plaque dabei vollständig entfernt, passiert gar nichts. Im Speichel enthaltene Mineralien werden sofort wieder in den Zahn eingelagert, er bleibt heil.

Da wir noch in dieser Welt leben, umgeben von ungläubigen Menschen, und in uns eine alte, böse Natur, wird unser Glaube immer wieder geprüft. Mal wird diese, dann jene Belehrung der Heiligen Schrift angegriffen, und wenn wir nicht wachsam sind, prägen wir uns falsche Dinge ein. Regelmäßiges Lesen des Wortes Gottes und Gebet sind die Mittel, durch die der Heilige Geist in uns wirken kann, damit wir Falsches erkennen und vergessen.

Zu zuckerhaltige Nahrung und nicht ausreichendes Zähneputzen führen zu einer tieferen Entmineralisierung des Zahnschmelzes, der oberen Zahnschicht. Ist diese äußere Schicht erst einmal durchbrochen, dringt die Karies in das Dentin ein, die innere Zahnhartsubstanz. Der ganze kariöse Bereich ist von Bakterien besiedelt. Jetzt hat der Speichel keinen Zutritt mehr, die anfänglich oberflächliche Karies ist zu einer tieferen Dentinkaries geworden, die ohne Behandlung nicht wieder verschwindet.

Wenn wir den Heiligen Geist nicht in uns wirken lassen, weil wir uns nicht mit Gottes Wort beschäftigen und das Gebet vernachlässigen, werden sich falsche Gedanken in uns festsetzen. Dann wird es nicht bei einem falschen Gedanken bleiben, falsche Lehren entstehen und unser Verhalten wird auch bald nicht mehr mit Gottes Wort übereinstimmen. Dann ist ein gründliches Bekenntnis, eine echte Umkehr nötig. Oft haben wir dazu die Hilfe von anderen nötig.

Im Innern des Zahnes ist die Pulpa, der Nerv. Wenn von außen Karies beginnt, wird diese Information von den Ausläufern der Pulpa an sie weitergeleitet. Sofort reagiert sie mit Abwehrmaßnahmen. Von innen wird neue Zahnhartsubstanz, Sekundärdentin genannt, aufgebaut. Dadurch wird die Schicht zwischen Karies und Pulpa verstärkt.

Gott lässt uns nicht weiterlaufen. Er möchte nicht, dass unser Glaube Schiffbruch erleidet. Deshalb benutzt er besondere Umstände, Geschwister, unser Gewissen und anderes, um unseren Glauben zu stärken.

In diesem Stadium tritt meist der erste Schmerz auf. Bei Heiß, Kalt oder bei Süß fängt es an zu ziehen. Jetzt aber rasch zum Zahnarzt, er wird die Karies entfernen und den Zahn mit einer Füllung versehen, um ihm seine ursprüngliche Form wieder zu geben.

Die Mahnungen Gottes sind manchmal Schwierigkeiten in der Schule, im Beruf oder Krankheiten. Fragen wir Ihn, was er uns damit sagen will. Haben wir etwas Falsches erkannt, müssen wir uns korrigieren lassen – auch von Eltern oder Glaubensgeschwistern –, damit unser Glaube wieder mir Seinem Wort übereinstimmt.



Zahnschmerzen – die zum Arzt rufen

 

  

    Ein starker Zahnschmerz gehört zu den äußerst unangenehmen Schmerzarten. Da hilft dann auch kein „Beiß die Zähne zusammen und durch.“ Manche Krankheiten führen zum Zähneknirschen, wie z.B. bei dem Jungen, den der Herr Jesus in Mt 13,42 heilt. Wir finden sogar ein Zähneknirschen aus Wut in der Bibel. (Apg 7,54). Das Schlimmste jedoch ist das Knirschen das der Herr Jesus in Mt 13,42 und anderen Stellen denen ankündigt, die in den Feuersee, in die Hölle geworfen werden.


 

Ein einzelner, erkrankter Zahn ist oft zum Schaden für seine Nachbarn. Auch an ihnen entsteht Karies.

2. Timotheus 2,18 spricht von Männern, die eine falsche Lehre hatten und dadurch den Glauben einiger zerstörten. Wende dich daher von solchen Leuten stets weg.

Hat die Karies sich bis an die Pulpa herangefressen, entzündet sich diese und stirbt ab.

Ein Gläubiger kann in den Zustand kommen, dass er überhaupt nicht mehr als Christ zu erkennen ist.

Jetzt muss der Zahn eine aufwändige Wurzelkanalbehandlung bekommen, damit er überhaupt noch erhalten werden kann.

Solchen ruft Gottes Wort zu: „Stehe auf aus den Toten und der Christus wird dir leuchten.“ (Eph 5,14).

Sofern die Behandlung gelingt, kann der Zahn durch eine Füllung oder Krone erhalten werden.

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1. Joh 1,9).

Ein zunehmendes Problem in der jugendlichen Bevölkerung ist die sogenannte „hidden caries“. Dieser Begriff bezeichnet oft sehr versteckt liegende kariöse Stellen in den Zähnen. Sowohl nach dem äußeren Eindruck als auch bei einer Routineuntersuchung scheint alles in Ordnung zu sein. Doch plötzlich bricht ein Zahn in sich zusammen und man sieht, dass er hier schon lange Zeit im Untergrund krank gewesen sein muss.

 

Besonders bei Jugendlichen, die in gläubigen Elternhäusern aufgewachsen sind, treten manchmal erschreckende Dinge zu Tage. Lange haben sie gewohnheitsmäßig die Zusammenkünfte besucht, waren in der Gemeinschaft der Gläubigen unauffällig, doch plötzlich fallen sie in Sünden, die man ihnen nie zugetraut hätte. Danach erkennt man, dass mitunter schon lange Zeit im Verborgenen Dinge nicht in Ordnung waren.

Oft sind sich die Patienten mit „hidden caries“ überhaupt nicht des Risikos bewusst. Sie hatten teilweise noch nie Karies und halten sich für nicht gefährdet.

„Wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle“ (1. Kor 10,12).

 



Wenn die Substanz auf der Strecke bleibt ...

 

Die Bibel ist zwar kein Lehrbuch der Zahnmedizin, dennoch beschreibt sie viele medizinische Details sehr treffend. Als letztes Beispiel sei auf Jeremia 31,30 hingewiesen. Dort ist von jemandem die Rede, der schlechte Trauben isst und dessen Zähne deshalb stumpf werden. Schlechte Trauben haben sehr viel Obstsäure. Diese Säure greift die Zahnoberfläche an. Das beobachte ich auch heute noch:


Eine weiteres Beispiel für Zahnerkrankungen sind die Erosionen – sie nehmen statistisch zu. Es handelt sich um Auflösungserscheinungen der Zahnhartsubstanz, besonders des Oberflächen-Zahnschmelzes durch Säure. Diese Säure wird jedoch nicht im Mund durch Plaque gebildet. Man muss hierbei zwischen externer und interner Säurezufuhr unterscheiden.

 

Weiter oben haben wir uns Gedanken gemacht über Schädigungen für unsere Seelen, die allmählich entstehen. Da braucht es einige Zeit, bis die Folgen böser Einflüsse sichtbar werden.

Es gibt aber auch Dinge, die gar nicht erst länger auf unsere Seele einwirken müssen, sondern die sofort, direkt und unausweichlich schaden. Einige Beispiele möchte ich nennen:

Die extern bedingten Erosionen werden durch Säuren in der Nahrung ausgelöst. Der übermäßige Genuss von Zitrusfrüchten oder der häufige Verzehr von Eistee mit niedrigem pH-Wert löst die obersten Schichten der Schmelzkristalle ab. Dadurch verliert der Zahn seinen natürlichen Schutz und geht kaputt.

 

Wenn du dich bewusst mit okkulten Dingen beschäftigst, nimmt du Schaden, ob du willst oder nicht. Eine Illustrierte, ein Film oder Video mit unsauberem Inhalt, ein falscher Klick im Internet wird deiner Seele zwangsläufig schaden. Deshalb warnt Paulus Timotheus: „Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge!“

Die intern bedingten Erosionen entstehen durch aufsteigende Magensäure. Immer mehr Menschen leiden unter Sodbrennen und anderen Magenerkrankungen. Die Magensäure löst die Zähne auf und bereitet den Karies verursachenden Bakterien den Boden. 

In der Christenheit gibt es eine Vielzahl von falschen und bösen Lehren. Wenn du solche in dich aufgenommen hast, wirst du so lange kein Leben zur Ehre deines Herrn führen können, bis du die tiefe Wurzel des Bösen entfernt hast und dich wieder ganz an die Belehrungen des Wortes Gottes hältst.

 

Wenn du diesen Artikel gelesen hast, fällt es dir nicht schwer, meinen Beruf zu erraten: Ich bin Zahnarzt. Jeden Tag beschäftigen mich Probleme an den Zähnen meiner Patienten, die vermeidbar gewesen wären. Manchmal stimmt es mich richtig traurig zu sehen, wie nette junge Mädchen und Jungen durch Nachlässigkeit Schäden zulassen, an deren Folgen sie das ganze Leben zu tragen haben.

 

Noch trauriger ist es, wenn junge Menschen einen guten Anfang mit dem Herrn Jesus gemacht haben, dann aber nachlässig werden und statt im Glauben zu wachsen Rückschritte machen. Doch so, wie durch gezielte Prophylaxe und Aufklärung Zahnschäden verhindert werden können, soll dieser Artikel dazu dienen, dass du ein gesundes geistliches Leben führst zur Ehre deines Herrn, der für dich starb.

 

Matthias Franke

 

Dieser Artikel ist erschienen in:

 

© Folge mir nach, Zeitschrift für junge Christen, Ausgabe 02/2006, CSV-Verlag, Hückeswagen

 

 

Wenn Sie wissen möchten, warum ich mich als Zahnarzt intensiv mit der Bibel beschäftige lesen Sie bitte diese Seite!